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Lebenslauf

 

Gerhard Kowař, geb. 1955 in Wien. Studierte im Lehramt Deutsch, Geschichte und Philosophischen Einführungsunterricht und begann 1970 seine berufliche Laufbahn bei den Österreichischen Kinderfreunden. Nach Stationen als Lehrer an berufsbildenden Schulen und Trainer im Verband Wiener Volkshochschulen und am Berufspädagogischen Institut Mödling war er als Lehrbeauftragter und Bildungsexperte in der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit tätig (Pakistan, Afghanistan). Von 1991 bis 1994 betreute er im österreichischen Bildungsministerium die damals neu geschaffene Koordinationsstelle für Bildungskooperation mit Zentral- und Osteuropa. 1994 wechselte er zu KulturKontakt Austria, wo er als Leiter des Bereiches Bildungskooperation an der strategischen Positionierung des neu geschaffenen Bereiches im österreichischen und europäischen Kontext arbeitete. Von 2000 bis 2005 koordinierte er als Stabsstellenleiter im Bildungsministerium die Zusammenarbeit mit Ost- und Südosteuropa und betreute die Task Force „Bildung und Jugend“ des Stabilitätspakts für Südosteuropa. Ab 2005 arbeitete er als Konsulent in der OECD (Paris) im Bereich der Zusammenarbeit mit Nichtmitgliedstaaten mit geographischem Schwerpunkt Südosteuropa, Zentralasien, China und Russische Föderation. In sein Aufgabengebiet fiel auch die Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie UNICEF, Weltbank, Europäische Kommission (CRELL), IBE-UNESCO oder der Inter American Development Bank. Seit 2008 ist er Direktor von KulturKontakt Austria.

Ausgewählte Publikationen

  • Bildung in einem Neuen Europa (Zukunftsforum II). Bundesministerium für Bildung und Kultur. Wien, 1991.
  • On the Culture of Differences. Border Crossing examples of Civic Education, Art and History. KulturKontakt Austria. Wien, 1995.
  • Decentralization of the VET System in the Republic of Serbia (Peer Review).  European Training Foundation.  Turin,  2003.
  • Zur Umsetzung von Gender Mainstreaming im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst. Wien, 2004.
  • Im Osten zu viel Neues? 15 Jahre Bildungskooperation mit Ost- und Südosteuropa.  Wien,  2005.
  • Education Policies for Students at Risk and those with Disabilities in South Eastern Europe. OECD. Paris, 2006.
  • Country Notes for Students at Risk and those with Disabilities in Central Asia (Kirgisien, Tadjikistan und Kazachstan). OECD. Paris, 2008.

 

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